|
Schweizer Berufsmeisterschaften: Joseph Deiss ehrt die SiegerInnen In Freiburg den 30.09.04, am Tag der Berufsbildung, empfing der Bundespräsident Joseph Deiss die SiegerInnen der Schweizermeisterschaften junger Berufsleute. Insgesamt wurden Gewinner in 20 Berufen gekührt. Des weiteren wurden auch Personen und Institutionen geehrt, die sich im vergangenen Jahr durch ihre Leistungen in der Berufsbildung mit guten Ergebnissen auszeichnen konnten. Der Bundespräsident Joseph Deiss hat ebenfalls an einem Podiumgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft teilgenommen. Nachdem die Bilanz gezogen war, wurde mit fester Stimme die Wirtschaft aufgefordert, das Lehrstellenpotenziall weiter zu steigern. und rief in seiner Festansprache die Wirtschaft auf, ihr Lehrstellenpotenzial weiter auszuschöpfen. BERN. Am Tag der Berufsbildung standen junge berufstätige Menschen, die eine grossartige Leistung hervorgebracht haben, im Rampenlicht. Die von den Berufsverbänden und den kantonalen Berufsbildungsämtern Mitte August eröffneten Schweizer Berufsmeisterschaften haben bis am 29. September 2004 in den Ausbildungszentren der Berufsverrbände stattgefunden. Zudem konnten bei dem Wettbewerb auch Familien und Jugendliche sich einen Überblick verschaffen, welche Angebote die Berufswelt mit sich bringt. Als Abschluss wurde der Tag der Berufsbildung in Freiburg ausgetragen. Joseph Deiss hat die Gewinner stolz empfangen und die Ehrung der zwanzig besten SchweizermeisterInnen wurde durchgeführt. Ihnen steht es jetzt zu, an der internationalen Berufsweltmeisterschaften 2005 in Helsinki mitzubestreiten. Des weiteren wurden in der berufsbildung Berufsinspektoren , das Projekt H2O-Script von "Schweizer Jugend forscht" sowie der Freiburgische Arbeiterverband mit besonderen Leistungen geehrt. In einem Podiumgespräch hat der Bundespräsident dann die Unternehmen aufgefordert, der Ausbildung von kommenden Arbeitskräfte mehr Wertschätzung entegegenzubringen. Durch die verstärkte berufliche Bildung der zukünftigen Arbeitskräfte soll die Wirtschaftliche Kraft der Schweiz gesteigert und ausgeschöpft werden. Der Schweizer Bund und seine Kantone versuchen weiterhin den Unternehmen ideale Rahmenbedingungen in der Berufsbildung zur Verüfugung zu stellen. Wichtig ist auch, dass die Unternehmen vorteilhafte Ausbildungsysteme für den Nachwuchs vorfinden. Seit Früjahr 2004 ist im neuen Berufsbildungsgesetz ein innovatives Programm in Kraft. Es ist vorgenommen, 200 Lehrberufe in den nächsten Jahren zu erneuern. Mit Hilfe der neuen Verordnung werden sich auch neue Berufe Entwickeln können wie zum Beispiel Fachangestellte und Fachangestellter Gesundheit. Hinzu kommt, dass der Eintritt in eine Berufsausbildung erleichtert geworden ist. Schliesslich ist es den schulisch Schwächeren möglich, mit der zweijährigen Attest- Bildung einen eidgenössisch anerkannten Abschluss zu erlangen.. Es ist aber auch nötig, die Lehrstellsituation zu fördern. Obwohl die Wirtschaftslage der Schweiz im Jahre 2004 angespannt war, konnte mit Taten im Bereich des Lehrstellenmarketings das Lehrstellenangebot verglichen mit vergangenes Jahr wiederum vergrössert werden. Erfolgreiche Massnahmen sind der Einsatz von Lehrstellenförderinnen und -förderern, der Aufbau von Lehrbetriebsverbünden sowie die Vermittlung und individuelle Begleitung von Jugendlichen ohne Lehrstelle. |