GEISELDRAMA IN BESLAN, NORDOSSETIEN 

BERN. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist bestürzt über den Ausgang des Geiseldramas von Beslan. Sie spricht den Angehörigen der Opfer ihr tief empfundenes Beileid aus.

Die Vorsteherin des EDA bedauert, dass das Drama gewaltsam beendet wurde und keine Verhandlungslösung möglich war.

Zur Unterstützung der Überlebenden und der Angehörigen hat die Vorsteherin des EDA via das Kooperationsbüro der DEZA vor Ort der nordossetischen Regierung ein Angebot zur Lieferung von Hilfsgütern und Medikamenten zukommen lassen. Eine Antwort der nordossetischen Behörden steht noch aus.

Das EDA verurteilt dieses an Kindern, Frauen und Männern verübte Verbrechen. Kinder als Geiseln zu nehmen, Kinder zu ermorden ist eines der schlimmsten Vergehen, das die Menschheit kennt. Es ist durch nichts zu entschuldigen.

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news box september 2004