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Mehr Schwung im Alltag! Suisse Balance, die Ernährungsbewegung vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und von Gesundheitsförderung Schweiz, setzt sich dafür ein, dass die Schweizer Bevölkerung ausgewogen isst und sich täglich bewegt. Seit dem Start im Frühling 2002 hat Suisse Balance mit vielfältigen Massnahmen über 100'000 Menschen direkt erreicht, darunter mehr als 25'000 Kinder und Jugendliche. Jetzt kommt ein neues Kommunikationsmittel zum Zug: Die Schweizerische Post unterstützt Suisse Balance mit einer Sondermarke „Suisse Balance – Gesunde Ernährung und Bewegung für mehr Lebensfreude“, welche ab dem 7. September 2004 in den Verkauf gelangt. Am 2. September 2004 haben in Bern Vertreter vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), von Gesundheitsförderung Schweiz und der Schweizerischen Post an einer Medienkonferenz die 85-Rappen-Sondermarke „Suisse Balance – Gesunde Ernährung und Bewegung für mehr Lebensfreude“ vorgestellt. Mit der Sondermarke unterstützt die Schweizerische Post die Leitidee „ausgewogen essen und täglich bewegen“ von Suisse Balance. BAG-Direktor Thomas Zeltner und Bertino Somaini, Direktor von Gesundheitsförderung Schweiz, freuen sich über die Briefmarke als neues Kommunikationsmittel, das die Schweizer Bevölkerung aufruft, sich lustvoll und ausgewogen zu ernähren und sich täglich zu bewegen. „Mehr Schwung im Alltag tut uns allen gut“, stellte Zeltner fest und spielte damit auf das Sujet der Sondermarke an: Das Bild eines Jungen, der schwungvoll über einen Riesenkürbis springt. Doch mit Aufrufen an die Verhaltensänderung allein ist es nicht getan. Zeltner betonte, dass sich auch die Verhältnisse ändern müssen. Übergewicht verursacht Folgekrankheiten Thomas Zeltner zitierte aus der neuen BAG-Studie „Die Kosten der Adipositas in der Schweiz“: „Übergewicht/Adipositas verursacht in der Schweiz pro Jahr rund 2,7 Mrd. Franken Gesundheitskosten.“ Daraus resultieren nicht nur enorme volkswirtschaftliche Probleme. Dem BAG und Gesundheitsförderung Schweiz bereiten auch die durch Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel hervorgerufen Folgekrankheiten grosse Sorgen: wie etwa Diabetes Typ II, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Depressionen. Die gesellschaftlichen Probleme, die Übergewicht hervorruft, nehmen laut Zeltner stark zu. Suisse Balance: bereits 100'000 Menschen direkt erreicht „Übergewicht ist heute nicht nur ein Problem des Individuums, sondern eines der Gesellschaft. Suisse Balance ist als Antwort auf die Problematik Übergewicht zu verstehen“, sagte Bertino Somaini. Suisse Balance fördert in der Schweiz Projekte für ein gesundes Körpergewicht und mehr Bewegung im Alltag auf den drei Ebenen Politik (Bund, Kantone, Gemeinden), Profit- und Nonprofit-Organisationen und Bevölkerung (Schwerpunkt Kinder/Jugendliche). Die Ernährungsbewegung wurde auf Initiative von Gesundheitsförderung Schweiz gemeinsam mit dem BAG im Frühling 2002 gestartet. Suisse Balance investiert in Projekte, die Ernährungs- und Bewegungsaspekte kombinieren, rund zwei Millionen Franken. Bis heute wurden mit Massnahmen wie „Die Schweiz nimmts leichter“, „Natürlich fit“, „KidBalu“, „Freestyle Tour“ und anderen über 100'000 Menschen direkt erreicht, darunter mehr als 25'000 Kinder und Jugendliche. Suisse Balance nimmt nicht nur Einfluss auf das individuelle Verhalten sondern auch auf die Verhältnisse. Dazu sensibilisiert das Projekt Politikerinnen und Politiker auf Bundes- und Kantonsebene sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger. Da geht die Post ab: betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitssicherheit Das Engagement der Schweizerischen Post für tägliche Bewegung und eine ausgewogene Ernährung geht über die Lancierung einer Sondermarke hinaus. Als zweitgrösste Arbeitgeberin der Schweiz zeigt sie Flagge: Der stellvertretende Personalchef der Schweizerischen Post, Hans Gurtner, stellte das Projekt FIT näher vor: „Mit FIT wollen wir die Gesundheit unserer Mitarbeitenden fördern, die Sicherheit am Arbeitsplatz verbessern und damit die Abwesenheiten wegen Krankheit und Unfall deutlich reduzieren. Das im Jahr 2002 gestartete Projekt hat hohe Priorität und ist Bestandteil unserer Personal- und Sicherheitspolitik.“ Mit vielfältigen Modulen wie Führungsschulungen, Audits in der Arbeitssicherheit, Gesundheitszirkeln, Aussteighilfen für Rauchende, Herz-/Kreislauf-Checks am Arbeitsplatz, Fit@work in den Personalrestaurants und anderem mehr, ist die Erreichung der gesteckten Ziele mit grossem Engagement und bereits beachtlichen Erfolgen in Angriff genommen worden. Ab Herbst 2004 wird neu das Modul „Bewegung – Ernährung“ mit Fitnesstest, BMI-Messung, individueller Beratung und weiteren Aktivitäten umgesetzt. Die Kontakte und der Dialog, die durch die Sondermarkenaktion unter den beteiligten Institutionen entstanden sind, sollen weitergepflegt und mit dem Ziel der Nachhaltigkeit für weitere gemeinsame Projekte genutzt werden. |