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Statistik SAMBAD 2002: Ambulante Suchtberatung 2002 Das Bundesamt für Statistik (BFS), die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führen jährlich eine Befragung zur ambulanten Behandlung und Betreuung im Alkohol- und Drogenbereich (SAMBAD) durch. Anhand der Resultate dieser Befragung, die den Konsum legaler und illegaler Substanzen abdeckt, lassen sich die wichtigsten Entwicklungen in Bezug auf die Situation der Klientinnen und Klienten der ambulanten Beratungsstellen beurteilen. Die Resultate von 2002 zeigen keine wesentlichen Veränderungen gegenüber den Daten aus dem Jahr 2001. BERN. SAMBAD berücksichtigt alle ambulanten Beratungsstellen, die über ein spezialisiertes Angebot für Personen mit Abhängigkeitsproblemen im Zusammenhang mit Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen verfügen. Die Statistik bezieht sich auf die Lebensbedingungen, die Konsumgewohnheiten und die sozialen Probleme der Ratsuchenden. So zeigt sie zum Beispiel auf, in welchem Alter sich Ratsuchende bei Eintritt in eine ambulante Suchtberatung befinden, wie lange sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen und wie sich die Zahl der Konsultationen auf weibliche und männliche Ratsuchende verteilt. Die Resultate von 2002 zeigen dabei keine wesentlichen Veränderungen gegenüber den Daten aus dem Jahr 2001. In Zukunft werden die in SAMBAD erhobenen Daten in anonymisierter Form in die nationale Suchthilfestatistik act-info (www.act-info.ch) integriert. Ziel ist es, die bestehenden Suchthilfestatistiken der Schweiz zu einem einheitlichen Dokumentationssystem zusammenzuführen. Diese Datenbank dient der Forschung und Praxis als Basisinformation, um die Qualität der Beratungen zu verbessern und die einzelnen Behandlungsbereiche besser zu koordinieren. |